Update Blogroll

Höchste Zeit, die Verweise (siehe Blogroll) zu den mitunter interessantesten Blogs, zu den Themen eLearning und Neue Medien, zu aktualisieren. Darunter folgende, neu hinzugefügten (ohne wertende Reihenfolge):

Storytelling (Validierungsphase, Verbreitungsphase, Messbarkeit)

Unternehmen wird durch Erfahrungsgeschichten eine Sichtweise präsentiert, die nicht immer den Wünschen dessen entspricht. Es kann mitunter vorkommen, dass gewisse Informationen nicht veröffentlicht werden sollten bzw. an falscher Stelle Kritik geübt wurde. Diese könnten einerseits für das Unternehmen andererseits auch für einzelne Personen problematisch sein und daraus negative Konsequenzen resultieren.

Zu diesem Zweck gibt es die Validierungsphase, in der den Erfahrungsgeschichten der letzte Schliff verpasst wird. Nach Durchsicht durch die Beteiligten bzw. Interviewten, um etwaige Fehler oder Unstimmigkeiten zu beseitigen, wird das Erfahrungsdokument den Entscheidern zur Validierung vorgelegt.

Nachdem das Erfahrungsdokument fertig gestellt wurde, muss es nun einem möglichst breiten Publikum, sozusagen möglichst vielen Abteilungen und Mitarbeitern im Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Die Verbreitung kann bspw. mittels Workshop bzw. je nach organisatorischer/technischer Gegebenheit erfolgen.

Die letztlich zentrale Frage, die sich in Unternehmen stellt: „In wie weit ist der Erfolg von Storytelling messbar?“ Der Erfolg der Methode lässt sich nicht wirklich in Zahlen festhalten bzw. messen, denn erst beim Einsatz, der durch die Erfahrungsgeschichten gesammelten Erkenntnisse, werden positive Effekte hervorgerufen. Dennoch sollten lt. Thier folgende Punkte festgehalten werden:

a) Abgleich mit den Zielsetzungen aus der Planungsphase
b) Festhalten und Prüfen von ableitbaren Verbesserungsmaßnahmen
c) Sichern der Erkenntnisse, Erfahrungen, Einsichten der Leser und Workshopteilnehmer

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Storytelling (Interviewphase, Extrahierphase, Schreibphase)

Hauptziel dieses Projektabschnittes ist es, die Inhalte für die Erfahrungsgeschichte zu erfassen. Um standardisierte Abfragen im Unternehmen zu erzielen, soll dabei ein Interviewleitfaden erstellt werden. Mittels Zeitstrahl wird die chronologische Abfolge des jeweiligen Projektes protokolliert und anzustrebende Ziele (Erkennen von Problemfeldern -> Bildung von Überbegriffen -> Erstellung von Leitfragen) der Erfahrungsgeschichte definiert.

Die Durchführung der Interviews gestaltet sich aufgrund der gesammelten Erfahrungen von Storytelling in der Praxis in 4 Schritten:

  1. Einführung und Fragen zum persönlichen Hintergrund (Ziele und Ablauf des Gesprächs, Schaffung von Akzeptanz für die Methode)
  2. Narrativer Interviewteil (Das Projekt aus der subjektiven Sicht des Interviewpartners)
  3. Problemzentrierter Teil (Themenbezogenes Nachfragen siehe Leitfragen, Ergänzende Aspekte die zuvor noch nicht erzählt wurden und für das Unternehmen relevant erscheinen)
  4. Zusammenfassung und Beenden des Gesprächs (Erfahrungen des Interviewten reflektieren)

Anschließend zur Interviewphase erfolgt die Extrahierphase. Hierbei werden Informationen aus den Interviews geordnet und Auswertungskategorien zugewiesen. Auswertungskategorien (zB: Hintergründe, Teambildung, Einarbeitung, Projektleitung, Sonstiges) können je nach Relevanz aus Ereignissen, Problembereichen oder Themen bestehen und entweder einen Top-down- oder einen Bottom-up- Bezug haben. Die Auswertung der Interviewinhalte ist von großer Bedeutung für die folgende Schreibphase.

Obwohl mit der Schreibphase der kreative Teil des Storytellings beginnt, wird von Thier ein dreistufiger Ablauf vorgeschlagen:

  1. Festlegen des Aufbaus und des Inhalts der Kurzgeschichte (chronologisch od. themenzentriert)
  2. Schreiben der Kurzgeschichte
  3. Verfassen eines Managementsummarys

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Storytelling (Planungsphase)

Der erste Schritt im Prozess des Storytellings ist die Planungsphase. In der Planungsphase stellen sich gleich zu Beginn Fragen wie: 1.) Kann man durch den zuvor beschriebenen Prozess überhaupt eine Erfahrungsgeschichte bauen? 2.) Wer führt diesen Prozess im eigenen Unternehmen durch?

Die erste Frage betreffend liegt der Vorteil einer Geschichte darin, gegenüber herkömmlichen betriebswirtschaftlichen Medien, wie z.B. das Protokoll, zu versuchen, den Leser zu motivieren, zu begeistern, ihn durch Emotionen an das Problem zu binden und die Geschichte in den Erfahrungshorizont des Leser einfließen zu lassen. Erfahrungsgeschichten zu erstellen, die die genannten Kriterien erfüllen ist ein Lernprozess, der nicht von heute auf morgen stattfindet, sondern einiges an Geschicklichkeit, Kreativität und Einsatz erfordert.

Bezüglich der zweiten Fragestellung, sollte üblicherweise ein entsprechendes Team aus externen Beratern (Spezialisten in Storytelling) und internen Mitarbeitern zusammengestellt werden. Die externen Teammitglieder bringen ihre sozial–/wissenschaftliche Kompetenz mit, führen die Interviews durch, werten diese aus und helfen mit, das Erfahrungsdokument zu erstellen. Die internen Teammitglieder bringen ihr Hintergrundwissen über den Bereich ein, über den die Erfahrungsgeschichte erstellt werden soll. Sie haben Informationen über die Interviewpartner, die externe Berater nicht haben, kennen die Unternehmenskultur, sind die Schnittstelle zwischen Projekt und den anderen Mitarbeitern und verbreiten am Ende die Erfahrungsgeschichte.

Diese Fragestellungen mögen zwar unbedeutend und logisch erscheinen, eine genaue Abklärung dieser Fragen erleichtert jedoch in der weiteren Phase des Storytellings den Prozess, da Kompetenzen genau festgelegt sind und die Projektbeteiligten wissen, wer ihre Ansprechpartner sind.

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E-Learning 2.0 im Handwerk

“Wie lassen sich Ansätze des „traditionellen“ E-Learning mit Web 2.0 verknüpfen, um die Möglichkeiten informellen Lernens des Wissenstausch von peer-to-peer mit didaktisch gestalteten Lernangeboten zu koppeln?” (mediendidaktik.de) E-Learning wird bereits im Handwerk erfolgreich umgesetzt, im Sinne von Web 2.0 und einer optimalen Kompetenzentwicklung soll jedoch ein mögliches Potential durch das Projekt “E-Learning 2.0 im Handwerk” geklärt werden.

Um die eingangs erwähnte Fragestellung besser zu verstehen, wurde das konkrete Augenmerk des Projektes auf folgende Punkte gelegt:

  • Welche Vorteile unter welchen Bedingungen ergeben sich durch Web 2.0 für die Schaffung einer Community, dem Transfer von Wissen und der damit einhergehenden Kompetenzentwicklung im Handwerk?
  • Welche positiven Auswirkungen haben Moderatoren bzw. Tutoren auf den Lernprozess?
  • Wie sollte eine mediendidaktische Umsetzung der Lernangebote erfolgen?
  • Wie kann ein zentrales Community-Portal bzgl. der Lebendigkeit bzw. der Relevanz zur Kompetenzbildung gefördert werden?

Weitere Informationen zum Projekt.

Durchführung von Storytelling

Eine mögliche Methode, Storytelling zur Erhebung von implizitem Wissen im Unternehmensbereich zu nutzen, zeigt Thier, K.: “Storytelling: eine narrative Managementmethode.” Demzufolge kann man die Durchführung von Storytelling in folgende Teilschritte gliedern:

  1. Die Planungsphase
    - das „Kick – off“ – Gespräch mit einem Entscheider
    - das Gespräch mit einem internen Experten
  2. Die Interviewphase
    - die Entwicklung eines Interviewleitfadens
    - die Durchführung von Interviews
  3. Die Extrahierphase
    - die Bildung von Auswertungskategorien
    - die Auswertung der Interviewinhalte
  4. Die Schreibphase
    - der Aufbau von Kurzgeschichten
    - Leitlinien für die Gestaltung von Kurzgeschichten
    - Entwicklung eines Erfahrungsdokumentes
  5. Die Validierungsphase
  6. Die Verbreitungsphase
  7. Die Bewertung des Erfolges von Storytelling im Unternehmensbereich

Dieser Aufbau ist ein idealtypischer von NARRATA Consult, der eine mögliche Vorgehensweise im Unternehmensbereich, auf Basis praktisch durchgeführter Projekte, dokumentiert. Bezogen auf andere bzw. ähnliche Anwendungsbereiche kann dieser natürlich modifiziert Verwendung finden.

Wie organisiere ich Content?

Die Flut täglicher Informationen steigt stetig. Seien es Dokumentationen und Versionierungen innerhalb von Projekten, Unterlagen bzw. Lerninhalte für den Unterricht oder etwaige Schulungsmaßnahmen, Content von Webseiten (YouTube & Co), bis hin zu persönlichen E-Mails, Newslettern und Bookmarks. Um darin nicht über kurz oder lang unter zu gehen, sind Überlegungen zur Organisation bzw. der Verwaltung dieser Informationen notwendig. Sie können dabei unterschiedlich strukturiert bzw. gestaltet werden um sie leichter zugänglich und damit nutzbar zu machen.

Ein Ansatz dazu nennt sich LATCH System, kreiert durch Richard Saul Wurman. Wurman ging vor allem von fünf hauptsächlichen Varianten aus, um Inhalte zu organisieren:

Location: Informationen können örtlich gegliedert werden, um bspw. Bevölkerungsverteilungen zu erstellen.
Alphabet: Größere Datenmenge werden bspw. in Form von Wörterbüchern / Glossaren leichter auffindbar.
Time: Komplexe Prozesse, sowie Ereignisse lassen sich mittels zeitlicher Aufzeichnungen bzw. Zeitplänen besser verstehen.
Category: Kategorien kommen zum Einsatz, um Produkte oder Ressourcen zu gruppieren.
Hierarchy: Hierarchien kennt jeder. Sie sind u.a. ein Ansatz um Bedeutungen abzubilden.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer Möglichkeiten der Einteilung von Content, u.a. im eLearning-Bereich. Die folgende Aufstellung soll bei der Auswahl der richtigen Methode helfen (vgl. theelearningcoach.com):

Cause and Effect: Gerade wenn es um die Dokumentation oder um Kurse zur Erfassung von Problemen bzw. dem Erarbeiten von Lösungswegen geht, kann diese Gliederung vorteilhaft erscheinen.
Order of Importance: Bezogen auf Lernunterlagen, sollten wichtige Inhalte direkt am Anfang und / oder am Ende stehen, da Lernende dem die meiste Aufmerksamkeit schenken.
Simple to Complex: Der Zugang zu komplexen Themen kann durch eine zu Beginn vereinfachte Sichtweise bzw. Einleitung erleichtert werden. Des Weiteren stärkt dies das Selbstvertrauen des Lernenden.
Sequential: Prozesse und Prozeduren sollten in einzelne Stufen aufgegliedert werden. Dies erhöht u.a. die Wahrnehmung.
Spiral: Dieser Ansatz ist für den Aufbau bzw. die Vertiefung innerhalb eines Lehrplans geeignet.
Whole to Parts: Vom großen Ganzen zum Detail eignet sich bspw. um einen bestimmten Aufbau, eine Konstruktion besser zu visualisieren.
Spatial: Eine räumliche Gliederung kann helfen bestimmte Dinge leichter zuzuordnen bzw. zu diagnostizieren.
Inherent Structure: Obwohl es verschiedenste Varianten der Strukturierung von Daten gibt, ist es durchaus möglich, dass bestimmte Anwendungsbereiche bereits eine innere “ideale” Ordnung aufweisen.

Storytelling / Geschichten im Unternehmen

Die Ressource Wissen wird als der vierte Produktionsfaktor gesehen. Daher ist es für Unternehmen aller Branchen entscheidend, sich mit diesem kritischen Erfolgsfaktor auseinander zusetzen. Wie auch bei den anderen Produktionsfaktoren, Kapital, Arbeit und Grund und Boden ist es auch bei diesem Faktor notwendig die Ressource optimal zu nutzen, um in der globalisierten und daher sehr wettbewerbsintensiven Zeit Vorteile lukrieren zu können. Daher spielt die relativ junge Disziplin Wissensmanagement eine immer größer werdende Rolle.

In den vergangenen Jahrzehnten hat man sich im Rahmen des Informationsmanagement stark auf Technik und neue Medien konzentriert. Datenbanken, Internet oder Intranet, Dateiverwaltungssysteme etc. sorgen dabei für einen optimierten Informationsfluss des expliziten Wissens. Doch diese Systeme stoßen an ihre Grenzen, wenn es darum geht, das implizite Erfahrungswissen von Experten zu erheben und es damit für das gesamte Unternehmen nutzbar zu machen. Eine narrative Methode des Wissensmanagement, die helfen kann dieses implizite Wissen zu erheben, ist Storytelling. Anhand von Interviews wird dabei versucht, sowohl kognitives Wissen zu erheben. Aber auch Nebendetails und Emotionen fließen bei dieser Methode ein.

Storytelling ist somit eine Methode mit der Erfahrungswissen von Mitarbeitern über entscheidende Ereignisse im Unternehmen (z.B. ein Pilotprojekt, eine Produkteinführung, etc.) aus unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten erfasst, ausgewertet und in Form einer Erfahrungsgeschichte aufbereitet wird. Ziel ist es, die gemachten Erfahrungen, Tipps und Tricks zu dokumentieren und damit für das gesamte Unternehmen übertragbar und nutzbar zu machen.

Eine andere Anwendungsmöglichkeit kann aber auch darin bestehen, Informationen über das Unternehmen mittels Geschichten zu transportieren. Diese kursieren bereits im Unternehmen oder sie werden für bestimmte Zwecke vom Management entwickelt und in Umlauf gebracht. Auf diese Art und Weise können Werte, Normen und die Kultur eines Unternehmens weitergegeben werden. Geschichten eignen sich besonders gut, da sie sich durch ihre Lebendigkeit, Emotionalität und Unterhaltsamkeit leicht ins Langzeitgedächtnis einprägen.

Weitere Informationen zur Durchführung von Storytelling.

Umsetzung von Web 2.0

Web 2.0 Technologien wie Wikis, Blogs, Podcasts, Tagging, Social Networks, … bauen auf das bottom-up Verfahren und verlangen daher eine neue Sichtweise, die sich gänzlich von den bisherigen IT-Lösungen unterscheidet.” (know-center.tugraz.at)

Stimmt, zumindest in der grundsätzlichen Intention! Doch klingt es sehr banal und simplifiziert, zu glauben, dass sich Web 2.0 intrinsisch motiviert angewendet gleich verhält, wie in einem Unternehmen zur Unterstützung eingeführt. Das McKinsey-Institut zeigt dennoch sechs Faktoren auf, welche den Erfolg von Web 2.0-Projekten ausmachen sollen (vgl. Gebloggtes Wissen). Ich erlaube mir diese hier kritisch anzuschneiden:

  1. Bottom-Up statt Top-Down: Sollen Web 2.0 Anwendungen im Unternehmen wirklich zur “Spielwiese” mutieren oder sind ein paar klare Spielregeln und Strukturen doch von Vorteil? Diese könnten/sollten durchaus durch die Geschäftsführung verkörpert werden.
  2. Nutzung von Web 2.0-Technologien: Wieviel Zeit muss eingeplant werden, um die Herangehensweise von Mitarbeitern an unterschiedliche Werkzeuge und deren Verwendung herauszufinden? Nebenbei bleibt zu hoffen, dass sich alle für die jeweils gleiche Kombination “Nutzung zu Werkzeug” entscheiden. Es gilt nicht das Rad neu zu erfinden sondern Spezialisten mit der Einführung zu beauftragen.
  3. Web 2.0 bei der täglichen Arbeit: Auch wenn es scheinbar immer häufiger zum guten Ton gehört, derartige Technologien einzusetzen, sollte vorrangig ein klarer Mehrwert erkennbar sein.
  4. Anreiz zur Teilnahme: Monetäre Anreize sind generell problematisch, wenn sie der Motivation dienen. Die Akzeptanz neuer Werkzeuge lässt sich nicht nur mit Belohnungen erreichen, vielmehr muss der jeweilige Mitarbeiter entsprechend instruiert bzw. geschult werden.
  5. Meinungsführer und Experten: Dem Hinzuziehen von Know-how-Trägern, u.a. als fortlaufende Ansprechpartner, ist voll zuzustimmen.
  6. Freiheit und Kontrolle: Diese Aspekte sind je nach Anforderungen des Unternehmens individuell abzuwägen.

Unternehmung – Wissensmanagement

Besonderes Wissen bzw. spezielle Fähigkeiten bilden für die meisten Unternehmen die Grundlage ihrer Existenzberechtigung. Umso wichtiger scheint es, einerseits auf einen kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess zu achten, andererseits eine gesicherte und effiziente Bereitstellung von Wissen zu gewährleisten.

Die Messe Zukunft Personal in Köln und damit das Forum eKnowledgement zum Anlass nehmend, hier einige Überlegungen zum Thema Wissensmanagement in Unternehmen. Aus unterschiedlichen Sichtweisen können Konzepte entwickelt werden, die insbesondere das Wer, Was, und Wie beantworten.

Zu Beginn gilt es allerdings Ablaufszenarien festzuhalten, wie der eigentliche Wissenstransfer, u.a. Bottom-up bzw. Top-down durchgeführt wird bzw. werden sollte. Diese Szenarien können dazu genutzt werden, um ein Framework für den Wissensaufbau, wie auch die Bereitstellung abzubilden.

Im gesicherten und effizienten Bereitstellen des angehäuften Wissens liegt der Knackpunkt. Das Know-how kann noch so umfangreich „aufgezeichnet“ worden sein, wenn kein definierter Zugang für die Beteiligten besteht, kann es nicht genutzt werden. Dabei müssen weiters durch entsprechende Systeme, die Aspekte der Daten-Sicherheit, die Vertraulichkeit, die Integrität, die Authentizität und die Verfügbarkeit der Informationen, erfüllt werden.

Konkret bedeutet dies somit auch, sich mit entsprechenden Hard- und Software-Anforderungen auseinander zu setzen, und ausreichend technische bzw. personelle Ressourcen für den zukünftigen Einsatz einzuplanen. Softwareseitig kann bspw. auf bestehende Tools / Instrumente / Pakete (DMS, LMS, Wikis, etc.) zurückgegriffen werden, wodurch sich u.a. der Schulungs- und Wartungsaufwand reduziert. Hardwareseitig sollten die Verfügbarkeit und damit auch ein entsprechendes Sicherungsmanagement im Vordergrund stehen.

An dieser Stelle konnte es natürlich nur einen Impuls zu einer Wissensmanagement-Umgebung geben. Alles andere würde den Rahmen des Beitrages sprengen und in einem Buch ausarten. In jedem Fall sollte man sich bewusst sein, dass sich diese Umgebung in ständiger Weiterentwicklung bzw. Adaption befinden wird und eine zunehmende Vernetzung stattfindet.