Unternehmung – Wissensmanagement
Besonderes Wissen bzw. spezielle Fähigkeiten bilden für die meisten Unternehmen die Grundlage ihrer Existenzberechtigung. Umso wichtiger scheint es, einerseits auf einen kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess zu achten, andererseits eine gesicherte und effiziente Bereitstellung von Wissen zu gewährleisten.
Die Messe Zukunft Personal in Köln und damit das Forum eKnowledgement zum Anlass nehmend, hier einige Überlegungen zum Thema Wissensmanagement in Unternehmen. Aus unterschiedlichen Sichtweisen können Konzepte entwickelt werden, die insbesondere das Wer, Was, und Wie beantworten.
Zu Beginn gilt es allerdings Ablaufszenarien festzuhalten, wie der eigentliche Wissenstransfer, u.a. Bottom-up bzw. Top-down durchgeführt wird bzw. werden sollte. Diese Szenarien können dazu genutzt werden, um ein Framework für den Wissensaufbau, wie auch die Bereitstellung abzubilden.
Im gesicherten und effizienten Bereitstellen des angehäuften Wissens liegt der Knackpunkt. Das Know-how kann noch so umfangreich „aufgezeichnet“ worden sein, wenn kein definierter Zugang für die Beteiligten besteht, kann es nicht genutzt werden. Dabei müssen weiters durch entsprechende Systeme, die Aspekte der Daten-Sicherheit, die Vertraulichkeit, die Integrität, die Authentizität und die Verfügbarkeit der Informationen, erfüllt werden.
Konkret bedeutet dies somit auch, sich mit entsprechenden Hard- und Software-Anforderungen auseinander zu setzen, und ausreichend technische bzw. personelle Ressourcen für den zukünftigen Einsatz einzuplanen. Softwareseitig kann bspw. auf bestehende Tools / Instrumente / Pakete (DMS, LMS, Wikis, etc.) zurückgegriffen werden, wodurch sich u.a. der Schulungs- und Wartungsaufwand reduziert. Hardwareseitig sollten die Verfügbarkeit und damit auch ein entsprechendes Sicherungsmanagement im Vordergrund stehen.
An dieser Stelle konnte es natürlich nur einen Impuls zu einer Wissensmanagement-Umgebung geben. Alles andere würde den Rahmen des Beitrages sprengen und in einem Buch ausarten. In jedem Fall sollte man sich bewusst sein, dass sich diese Umgebung in ständiger Weiterentwicklung bzw. Adaption befinden wird und eine zunehmende Vernetzung stattfindet.












Gute kurze Einführung. Die Uni Augsburg hat dazu auch ein kostenloses Script. Vielleicht interessant zur Vertiefung.
WM_Studientext09.pdf