Arten von ePortfolios

Ergänzend zum vorangegangenen Beitrag über den Nutzen und die Bedeutung von ePortfolios hier nun verschiedene Arten und Einsatzmöglichkeiten:

  • Bewerbungs-Portfolio: Ein Online-Bewerbungs-Portfolio bietet im Gegensatz zur herkömmlichen Bewerbungsmappe eine Reihe an wesentlichen Vorteilen. Abgesehen davon, dass es zunehmend weniger Unternehmen gibt, die eine Bewerbung per Post wünschen, kann mittels Online-Bewerbung eine umfassendere und leichter aktualisierbare Dokumentation des schulischen und beruflichen Werdeganges erfolgen.

    So können ausgewählte, audio-visuell aufbereitete Arbeiten bzw. weiterführende Informationen aus unterschiedlichen Bereichen entsprechend präsentiert, aber auch bspw. neu erlangte Zertifikate und eben erworbene Abschlüsse umgehend gelistet werden.

    Natürlich besteht auch das Bewerbungs-ePortfolio weiterhin aus Einleitung, Lebenslauf, Zeugnissen, Kursen und Zertifikaten, Referenzen, persönlichen und beruflichen Interessen usw.

  • Präsentations-Portfolio: Wie für jedes Portfolio, gilt auch für Präsentations-Portfolios eine Abgrenzung der Nutzung mittels geeigneter Kriterien zu definieren. Die Abgrenzung sollte hierbei prozess- bzw. ergebnisorientiert erfolgen und kann folgende Punkte beinhalten: +Zielvorgaben, +Projekt- bzw. Zeitpläne, +Recherchen, +Entwürfe, +(Status-)Berichte, +Dokumentationen, +Präsentation, +Abschluss

Weiters gibt es Arbeits-Portfolios, die der Zusammenstellung von laufenden und abgeschlossenen Arbeiten dienen und in Beurteilungs-Portfolios (Assessment-Portfolios) und Vorzeige-Portfolios (Best Works Portfolios) übernommen werden können. Ähnlich der Arbeits-Portfolios stellen Entwicklungs-Portfolios (Process Portfolios) eine Sammlung von Arbeiten über einen längeren Zeitraum dar. Daraus lassen sich Entwicklungen ableiten, die die Grundlage einer Selbst- bzw. Fremdevaluation mittels zuvor definierter Ziele bilden.

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