Alles umsonst?

Sicherlich die falsche Formulierung, wenn es darum geht, dass Software etwas kosten muss damit sie etwas wert ist. “Free: The Future of a Radical Price”; Chris Anderson überzeugt darin, dass sich Geschäftsmodelle im Internet ändern werden und es ausreichend ist, wenn nur wenige (Unternehmen) die Kosten übernehmen.

In seinen Darstellungen besteht der Nutzen für Unternehmen wiederum in der Entwicklung und Bereitstellung von zusätzlichen Diensten, Hard- und Software zu Open Source-Projekten. Bekanntestes Beispiel ist Linux. Bzgl. E-Learning, wie sieht es – ergänzend zu früheren Erläuterungen zum Autorentool eXelearningPlus und Content – mit LMS (Learning Management Systems) und virtuellen Klassenzimmern aus?

Das wohl populärste LMS ist Moodle und wird bereits von etwa 18% amerikanischer Unternehmen eingesetzt. “Viele unserer Nutzer/innen mögen die zahlreichen Aktivitäten (etwa Foren, Wikis, Datenbanken usw.), um höchst kooperative Lerngruppen und Communities zu fördern, die sich (in sozial-konstruktionistischer Tradition) um die eigentlichen Lerngegenstände herum bilden. Andere dagegen bevorzugen Moodle als Transportmittel, um Lernmaterialien auszuliefern (etwa in Form von SCORM-Paketen) und Lernfortschritte über Aufgaben und Test zu steuern.” (moodle.org) Virtual Classrooms können bspw. mit Dimdim realisiert werden.

Obwohl Open Source Pakete mittlerweile immer mehr an Akzeptanz gewinnen und häufig kostenlos zur Verfügung stehen, dürfen Kosten für die Installation, das Hosting, den Support und die erforderlichen Schulungen keineswegs vernachlässigt werden.

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