Video Chat; Alternativen zu Skype

Videokonferenzen gewinnen zunehmend an Bedeutung, neben einer synchronen, visuellen Kommunikation und nicht zuletzt durch entscheidende Kostenersparnisse. Visuelle Kommunikation bedeutet im Gegensatz zur textualen Verständigung – mittels Chat, etc. – die Mimik und Gestik seines Gegenübers wahrzunehmen, das wiederum hilft eine persönlichere Beziehung aufzubauen, und auf einfache Weise bspw. Grafiken und Charts während eines Meetings zu übermitteln.

Bzgl. den entstehenden Kosten durch Ausgaben für Reise, Unterkunft, Tagesdiäten, etc., werden diese entscheidend verringert, da die Örtlichkeit der jeweiligen Teilnehmer offensichtlich keine Rolle mehr spielt. Natürlich gibt es Fälle, die es durchaus erfordern, vor Ort zu sein, um mehr Flexibilität zu gewährleisten.

Eine der bekanntesten Software-Angebote ist Skype. Ohne jedoch hierauf weiter einzugehen, einige kostenlose Alternativen:

Google Video Chat: Über einen Gmail-Account können, sofern entsprechende Hardwarevoraussetzungen erfüllt sind, Video-Anrufe an bestehende Kontakte getätigt werden.

Camfrog: “The Online Chat is dead, long live the Online Chat.” Camfrog geht einen Schritt weiter und bietet neben einer reinen peer-to-peer Kommunikation, Video Chat Rooms.

IVideochat: Noch einfacher, ganz ohne Installation geht’s mit diesem Dienst. Nur um einen eigenen “Room” zu eröffnen, ist eine Registrierung notwendig.

iVisit: Wird eine “sichere” Lösung gesucht, die neben einer Videokonferenz auch ein Dokumenten- und Applikations-Sharing erlaubt, ist man hier richtig.

Paltalk: Last but not least, eine bereits breit akzeptierte Anwendung. Aus einer Vielzahl von Kategorien kann ein entsprechender “Room” gewählt werden. Auf diese Weise, um nur ein Beispiel zu nennen, wurde ein Angebot geschaffen, um Fremdsprachen zu lernen.

Alles umsonst?

Sicherlich die falsche Formulierung, wenn es darum geht, dass Software etwas kosten muss damit sie etwas wert ist. “Free: The Future of a Radical Price”; Chris Anderson überzeugt darin, dass sich Geschäftsmodelle im Internet ändern werden und es ausreichend ist, wenn nur wenige (Unternehmen) die Kosten übernehmen.

In seinen Darstellungen besteht der Nutzen für Unternehmen wiederum in der Entwicklung und Bereitstellung von zusätzlichen Diensten, Hard- und Software zu Open Source-Projekten. Bekanntestes Beispiel ist Linux. Bzgl. E-Learning, wie sieht es – ergänzend zu früheren Erläuterungen zum Autorentool eXelearningPlus und Content – mit LMS (Learning Management Systems) und virtuellen Klassenzimmern aus?

Das wohl populärste LMS ist Moodle und wird bereits von etwa 18% amerikanischer Unternehmen eingesetzt. “Viele unserer Nutzer/innen mögen die zahlreichen Aktivitäten (etwa Foren, Wikis, Datenbanken usw.), um höchst kooperative Lerngruppen und Communities zu fördern, die sich (in sozial-konstruktionistischer Tradition) um die eigentlichen Lerngegenstände herum bilden. Andere dagegen bevorzugen Moodle als Transportmittel, um Lernmaterialien auszuliefern (etwa in Form von SCORM-Paketen) und Lernfortschritte über Aufgaben und Test zu steuern.” (moodle.org) Virtual Classrooms können bspw. mit Dimdim realisiert werden.

Obwohl Open Source Pakete mittlerweile immer mehr an Akzeptanz gewinnen und häufig kostenlos zur Verfügung stehen, dürfen Kosten für die Installation, das Hosting, den Support und die erforderlichen Schulungen keineswegs vernachlässigt werden.

Weitere Informationen bei: Kineo

Autorentool eXelearningPlus

Bei der Konzeption von Webauftritten respektive Lernmodulen stellt sich weniger die Frage “Welche Autorentools verwende ich?”, als vielmehr “Welche Inhalte möchte ich wie umsetzen?”. Egal ob es um die Erstellung der eigenen Webseiten oder um die spezifische Produktion von Lernpaketen geht; der Inhalt muss immer an erster Position stehen.

Dennoch sollte man wichtige Hilfsmittel (Werkzeuge) kennen, die eine optimale Bereitstellung der Lerninhalte erlauben. Neben den bereits genannten Software-Paketen, bietet insbesondere das kostenlose eXelearningPlus eine leicht handhabbare Umgebung, mit der eine Verwendung auch weniger technisch versierten Personen ermöglicht wird.

eXelearningPlus unterstützt durch so genannte iDevices, welche als Vorlagen für unterschiedliche Erfordernisse dienen. Anschließend kann der plattformunabhängig erstellte Content, aufgrund der SCORM-Kompatibilität, einfach in die entsprechende Lernplattform integriert werden. iDevices können u.a. für folgende Zwecke genutzt werden (exelearning.de):

  • Darstellung von Texten
  • Darstellung von Bildern
  • Verlinkung zu Dateien (einschl. Flash-Präsentationen und Video)
  • Verlinkung zu Webseiten
  • Integration von Inhalten aus Wikipedia
  • Testfragen zum Selbsttest (Multiple-Choice, Richtig-Falsch, Lückentext)
  • Testfragen im SCORM-Modus (Multiple-Choice)

Zugehörige Beispiele zu Lernmodulen finden sich unter: lernmodule.net

Unternehmung – Wissensmanagement

Besonderes Wissen bzw. spezielle Fähigkeiten bilden für die meisten Unternehmen die Grundlage ihrer Existenzberechtigung. Umso wichtiger scheint es, einerseits auf einen kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess zu achten, andererseits eine gesicherte und effiziente Bereitstellung von Wissen zu gewährleisten.

Die Messe Zukunft Personal in Köln und damit das Forum eKnowledgement zum Anlass nehmend, hier einige Überlegungen zum Thema Wissensmanagement in Unternehmen. Aus unterschiedlichen Sichtweisen können Konzepte entwickelt werden, die insbesondere das Wer, Was, und Wie beantworten.

Zu Beginn gilt es allerdings Ablaufszenarien festzuhalten, wie der eigentliche Wissenstransfer, u.a. Bottom-up bzw. Top-down durchgeführt wird bzw. werden sollte. Diese Szenarien können dazu genutzt werden, um ein Framework für den Wissensaufbau, wie auch die Bereitstellung abzubilden.

Im gesicherten und effizienten Bereitstellen des angehäuften Wissens liegt der Knackpunkt. Das Know-how kann noch so umfangreich „aufgezeichnet“ worden sein, wenn kein definierter Zugang für die Beteiligten besteht, kann es nicht genutzt werden. Dabei müssen weiters durch entsprechende Systeme, die Aspekte der Daten-Sicherheit, die Vertraulichkeit, die Integrität, die Authentizität und die Verfügbarkeit der Informationen, erfüllt werden.

Konkret bedeutet dies somit auch, sich mit entsprechenden Hard- und Software-Anforderungen auseinander zu setzen, und ausreichend technische bzw. personelle Ressourcen für den zukünftigen Einsatz einzuplanen. Softwareseitig kann bspw. auf bestehende Tools / Instrumente / Pakete (DMS, LMS, Wikis, etc.) zurückgegriffen werden, wodurch sich u.a. der Schulungs- und Wartungsaufwand reduziert. Hardwareseitig sollten die Verfügbarkeit und damit auch ein entsprechendes Sicherungsmanagement im Vordergrund stehen.

An dieser Stelle konnte es natürlich nur einen Impuls zu einer Wissensmanagement-Umgebung geben. Alles andere würde den Rahmen des Beitrages sprengen und in einem Buch ausarten. In jedem Fall sollte man sich bewusst sein, dass sich diese Umgebung in ständiger Weiterentwicklung bzw. Adaption befinden wird und eine zunehmende Vernetzung stattfindet.

Open Source im E-Learning

Sieht man das Angebot an Software vor etwa zehn Jahren und vergleicht es mit den heute fortschreitenden Gegebenheiten, stellt man schnell fest, es hat sich einiges getan. Aktuelle Hardware und neue Entwicklungsumgebungen erleichtern zwar die Prozesse, jedoch zeichnen sich Businessmodelle ab, die in erster Linie nicht länger die Nutzer zur Kasse bitten. Vielmehr werden durch etwaige Zusatzleistungen bzw. -dienste zu Open Source Projekten, Einnahmen erzielt. Siehe auch Chris Anderson’s blog “The Long Tail” und seine Neuerscheinung “Free”.

Wie zeigt sich die Entwicklung im Bereich des E-Learnings?

Es gibt eine Reihe an kostenlosen Software-Paketen und Content-Angeboten, die verwendet werden können, um Lernmaterialien ideal aufzubereiten und in einer Lernumgebung (z.B. Moodle) verfügbar zu machen. Dazu zählen Programme, wie etwa OpenOffice, GIMP (zur Bearbeitung von Photos und Grafiken) und Audacity (zur Erstellung eines Podcasts). Selbst die Kommunikation, bis hin zu Video- und Konferenzschaltungen mit mehreren Kurs-Teilnehmern, kann durch den Einsatz von so genannten Messengern (z.B. Skype) realisiert bzw. verbessert werden.

In Bezug auf Content tummelten sich, zu einer früheren Zeit, verschiedene namhafte Anbieter von Lexikas bzw. Enzyklopädien (Brockhaus, Microsofts Encarta, Britannica, etc.) und warben um die Gunst der Konsumenten. Wo sind sie geblieben? Nach offensichtlich längerer Ungläubigkeit mussten sie erkennen, dass ein “neues Werk” in Erscheinung getreten war; Wikipedia. Wer hätte das gedacht, dass dieses Vorhaben (aus dem Jahr 2001), getragen durch unzählige, freiwillige Autoren, nun schon mehr als 935.000 Artikel umfasst und kontinuierlich weiter wächst. Obwohl die generelle Qualität der Artikel, durch etwaige Fehler und Manipulationen, von Zeit zu Zeit in Frage gestellt wird, stimmt das Konzept. Jeder hat die Möglichkeit die Enzyklopädie kostenlos für sich zu nutzen bzw. daran mitzuarbeiten, um das Gesamtwerk zu optimieren. Dies war nur ein Beispiel für Content, all die freien Publikationen, Blogs und Foren nicht berücksichtigt.

Abschließend, die Basis kann derzeit kaum einfacher sein, um bspw. als Trainer Online-Kurse anzubieten und diese durch entsprechende Werkzeuge zu unterstützen!

Weitere Portable Applikationen

Lust auf mehr? Software ohne Installation und immer mit dabei, so etwas macht Sinn. Darum hier eine weitere Website-Vorstellung: Portableapps.de.ms. Dieser Blog zeigt eine umfangreiche Ansammlung, vorrangig deutschsprachiger Programme, quer durch den Office-Bedarf. Man sollte allerdings immer darauf achten, die aktuellste Programmversion herunter zu laden.

Für einen umfassenden Überblick, bzgl. Definition, Software und unterschiedlicher Technologien, ist der Beitrag List of portable software auf Wikipedia zu empfehlen.

Portable Applikationen – Software ohne Installation

In dieser hiermit neu angelegten Kategorie “Content-Produktion” werden u. a. eine Reihe an praktischen und funktionellen Anwendungen vorgestellt. Im folgenden Beitrag finden Sie eines der wohl umfangreichsten Pakete an Office-Programmen beschrieben, das einerseits kostenlos zur Verfügung steht und sukzessiv erweitert, andererseits keine weitere Installation erfordert und damit leicht auf einem USB-Stick mitgenommen werden kann.

Es handelt sich dabei um PortableApps.com (verfügbar auch in Deutsch). Bekannte Applikationen, wie etwa OpenOffice, Firefox, Gimp und viele weitere, decken praktisch sämtliche Bedürfnisse eines normalen Anwenders in den Bereichen Office, Musik & Video, Grafik & Photo, Unterhaltung, Internet und System. Viele dieser Programme sind dem Schattendasein längst entwachsen und werden umfangreich unterstützt bzw. ähneln kommerziellen Produkten wodurch ein Umstieg entsprechend leicht fällt. Bewährter Tipp, ausprobieren und im Zweifel einfach löschen!