| Auszeit für mehr Kreativität? Genevieve Bell, Ph.D. zeigt, dass Langeweile mit #Kreativität verbunden ist. So entwickeln sich die meisten kreativen Gedanken, wenn das Gehirn zur Ruhe kommt, wie etwa bei der Gartenarbeit oder beim Malen. Darüber hinaus bestehen, lt. Bell, einfache Möglichkeiten zur täglichen #Entschleunigung: 1) Smartphone-freie Zeit bestimmen 2) Zeitraum für Soziale Medien, eMails, etc. festlegen 3) Zuhause eine technik-freie Zone schaffen 4) Wochenenden nicht gänzlich verplanen Is Your Smartphone Ruining Your Creativity? When was the last time you sat staring off into space daydreaming? Now, when you have a moment of down time, you probably check your e-mails, text, go online or play Angry Birds. But here’s the rub: Y… via Google+
Faszinierendes Japan; sicherlich ein Land, das uns u.a. kulturell doch außergewöhnlich erscheint! Ferner stellt sich Sprache und Schrift als eine wahre Herausforderung dar. Wie sich allerdings zeigt, bieten Neue Medien brauchbare Herangehensweisen um etwa Japanisch zu lernen: -> Kids Web Japan -> The Japanese Page (siehe auch Audios /Videos) -> JapanesePod101 -> YouTube – nihongo lesson Eine Studie der Psychologin Betsy Sparrow an der Columbia Universität von New York ergab eine Veränderung der Denkweise durch den Einfluss von Suchmaschinen, wie etwa Google. Seit dem Aufkommen von Suchmaschinen hat sich die Art und Weise, wie wir uns an Dinge erinnern gewandelt, so Sparrow. Unser Gehirn bezieht sich demnach auf das Internet als Referenz ähnlich wie auf Freunde, Familie und Kollegen. Weiters erinnern wir uns weniger an die Information selbst als den Ort, an dem die Information aufzufinden ist. Die Befragung ergab ebenso, dass wir Dinge, bei denen wir überzeugt sind, sie im Internet zu finden, leichter wieder vergessen und Wissen eher bestehen bleibt, wenn es nicht im Internet verfügbar ist. Vielleicht sollte diese Erkenntnis zu einem konkreten Umdenken im Unterrichten führen, da das Anwachsen an Wissen und die dabei zunehmend inflationäre Entwicklung eine allgem. Herausforderung darstellt. Speziell wenn eine face-to-face Kommunikation nicht möglich ist, scheint die Umsetzung einer qualifizierten Collaboration-Plattform umso wichtiger. Dies grafisch unterstützt zu bewerkstelligen ist dabei ein sinnvoller Ansatz. So bietet etwa Talkwheel eine Oberfläche, die sowohl im schulischen Bereich als auch im beruflichen Alltag nützlich sein kann. Interaktive Echtzeit-Diskussionen, generiert in eigenen privaten resp. öffentlichen Gruppen. Das Besondere allerdings, ist die Veranschaulichung, die Abbildung aller Teilnehmer in den jeweiligen “Wheel”-Gruppen, durch “Kommunikations-Pfeile” verbunden. Durch diese “Kommunkations-Pfeile” wird visuell dargestellt, wer auf welches neu eröffnete Thema geantwortet hat. Eine praktikable Methode, um den Überblick über mehrere Themen zu wahren, wobei sich meiner Meinung nach gerade diese, bei reger Diskussion, als problematisch herauskristallisieren kann. Je mehr Antworten, desto unübersichtlicher. Dennoch ausprobieren! Alle reden von Google+ obwohl derzeit nur wenige Testnutzer in den Genuss kommen. Durchaus eine nützliche Marketinglist, um das Feuer zu schüren, aber was “scheint” Google+ besser zu können, das Facebook nicht kann? Vielmehr was soll einen gewöhnlichen FB-User dazu bewegen, zu Google+ zu wechseln? Googles Absicht ist klar, die Abwanderung der Nutzer zu FB zu stoppen bzw. umzukehren. Neben der Anzahl an Zugriffen sind Seitenaufrufe und Verweildauer eine wesentliche Größe, im Speziellen, wenn es darum geht den Bestand an erhobenen Daten zu verdichten resp. zu bewerten. Bei all diesen Bestrebungen nach Information wirbt Google dennoch mit mehr Privatsphäre. Dahinter steckt wohl der bedeutendste strukturelle Unterschied zwischen den beiden Kontrahenten. Google+, wohl eine der fantasielosesten Namensgebungen, preist so genannte “Circles” an, um beispielsweise Kontakte von Familienangehörigen, Freunden, Geschäftspartnern, etc. zu separieren und somit den “Übergriff” einzuschränken. Gerade darin liegt der Vorteil gegenüber FB, wenn man seine Familie resp. Freunde nicht den geschäftlichen Kontakten zugänglich machen und sich somit auch ein Stück Privatsphäre erhalten möchte. Mit dieser Abgrenzung kann den jeweiligen Gruppen weiters individueller Inhalt (Photos,Videos) per “Instant Upload” bereitgestellt werden. Neben den “Circles” definiert sich Google+ aus Hangouts, Sparks und dem Huddle. Hangouts steht für Gruppen-Video Chats mit bis zu zehn Kontakten, u.a. nutzbar für berufliche Videokonferenzen. Interessant wird dabei sicherlich sein, ob sich der Video Chat dadurch tatsächlich etablieren lässt oder weiterhin ein Schattendasein führen wird. Als Alternative der Huddle, der mittels Smartphone Textnachrichten an Gruppen ermöglicht und so eine zentrale Kommunikation bietet. Sparks hat offensichtlich etwas von einer personalisierten Suchmaschine, die jedem Nutzer genau das liefern soll, was gewünscht wird. Lassen wir uns überraschen! Keine Frage, ob sich Google+ durchsetzen kann, wird letztlich von einer guten Presse und positiven Bewertungen bestimmt. Dennoch ist es eine Kampfansage, die uns zumindest den Schein einer virtuellen Privatsphäre, in Form von Kreisen, zurück gibt. UpsideLearning veröffentlichte im Zuge des Angebotes Upside2Go eine SWOT Analyse bzgl. mLearning. Hier ein Auszug bereits bekannter, dennoch wesentlicher Punkte: Stärken: - Mobile Endgeräte sind praktisch, erschwinglich und ermöglichen eLearning.
- Die Ausstattung bzgl. Funktionalität und Hardware der jeweiligen Geräte nimmt stetig zu und sorgt für ausreichend Performance bei komplexeren Anwendungen.
- Es bestehen diverse Möglichkeiten der Konnektivität (WLAN, UMTS,…).
- Entwicklungsplattformen erleichtern die Realisierung von mobilen Angeboten.
| Schwächen: - Die Anzahl an Endgeräten und zugehörigen Betriebssystemen ist praktisch unüberschaubar, wodurch das Erstellen einheitlicher Lösungen erschwert wird.
- Bzgl. Pkt1, Technologien entwickeln sich schnell weiter und führen zu ständig neuen Herausforderungen.
- Die Umsetzung von Sicherheits- und Designrichtlinien sind heikle Aspekte.
| Chancen: - mLearning erlaubt zu jeder Gelegenheit, jederzeit und an jedem Ort, Möglichkeiten der Weiterbildung für potentielle Nutzer anzubieten und damit auch das Trainingsangebot von Unternehmen auszuweiten.
- Neben dem eigentlichen Bereitstellen von Online-Kursen, kommt es zur Vernetzung der Nutzer, um sich mit Freunden, in Communities oder auch mit Experten auszutauschen.
| Risiken: - Fehlende Standards für mLearning, sowie vielfältige, technische Frameworks, die zu mehr Komplexität führen.
|
Die Praxis zeigt die zunehmend positive Einflussnahme von Neuen Medien und die diversen Gelegenheiten zur Gestaltung unterschiedlicher alter/neuer Lernformen. Formelles Lernen: Auf dem Gebiet der Aus- und Weiterbildung, um etwa postgraduale Qualifikationen zu erwerben, bieten Soziale Medien positive Eigenschaften für die fortlaufende Kollaboration: - Foren, um Themen zu diskutieren und Ideen auszutauschen
- Blogs, als Lernjournale resp. Tagebücher
- Wikis, für Projekt- und Gruppenarbeiten
- Web- und Podcasts, zur Präsentation etwaiger Untersuchungen
Informelles Lernen: Soziales Lernen findet statt, auch zur persönlichen Entwicklung: - CoP (Communities of Practice), für den Austausch von Ideen und gemeinschaftlicher Interessen
- Microblogs, für die “schnelle Kommunikation” untereinander
On-demand Learning: Soziale Medien können in Unternehmen dazu dienen, im Bereich des On-demand Learnings, die Bedürfnisse der Mitarbeiter nach spezifischen Informationen je Notwendigkeit zufrieden zu stellen: - Soziale Netzwerke, zur Suche bzw. zur Offerierung von speziellen Kenntnissen
- Content Sharing, die Bereitstellung von Text, Bildern, Videos, etc.
Erfahrungsbasiertes Lernen: Aus selbst bzw. durch andere gemachte Erfahrungen zu lernen ist besonders effektiv durch Selbstreflexion. Hierbei kann das Bloggen eine wichtige Rolle spielen. Siehe weiters auch die Durchführung von Storytelling. Abschließend ist gerade die globale Nutzbarkeit von ePortfolios und Lernplattformen festzuhalten, wodurch die erwähnten Neuen Medien in einem Framework zusammengefasst und somit innerhalb einer Organisation bzw. eines Unternehmens besser administriert werden können. Im aktuellen MMB-Trendmonitor 2011 des MMB-Instituts geht es um die derzeitige Einschätzung von eLearning in allgemein bildenden Schulen und den Rahmenbedingungen zur Einführung von computergestützten Lernplattformen. In diesem Zusammenhang nehmen diverse Stakeholder (Lehrer, Eltern, Anbieter, Geldgeber, etc.), mit unterschiedlichen Interessen, auf die Entscheidungen des Schulleiters zur Anschaffung einer Lernsoftware Einfluss. Ausführliche Gespräche mit den Beteiligten führten dabei zu folgenden Aussagen: - Digitale Medien sind eine Entwicklungschance für Schulen, um sich von anderen Institutionen zu differenzieren, den schwindenden Schülerzahlen entgegen zu wirken und entsprechenden Mehrwert zu bieten.
- Im Gegensatz zu großen Softwareanbietern wird gerne Open Source-Varianten, mit dem Vorteil eines weiten Gestaltungsspielraums, der Vorzug gegeben.
- Die Akzeptanz der Angebote definiert sich über die LehrerInnen, die die digitalen Medien individuell zur Arbeitserleichterung einsetzen.
- Sicherheit, Support und Community bilden ergänzende Schlüsselfaktoren.
Weitere Punkte und Details können der Studie selbst entnommen werden. Q&A-WebSeiten (Question and Answer) etablieren sich über das ganze Internet und gewinnen zunehmend an Bedeutung im Social-Bereich. Was sind eigentlich Q&A-Webseiten? Es handelt sich um interaktive Seiten, die entwickelt wurden, um Individuen miteinander zu vernetzen, ähnlich bekannten Social Media-Seiten, und eine Plattform für Fragen und Antworten zu bieten. Zugegeben, sind manche sicherlich noch nicht in der letzten Ausbaustufe angekommen und es darf vermutlich noch einiges in diesem Bereich erwartet werden, dennoch lassen sie sich bereits als durchaus brauchbar einstufen. Nachfolgend eine Auswahl: Cathy Davidson schrieb in dem Artikel “Why Badges Work Better Than Grades” über die Vorzüge von so genannten Badges (Abzeichen), wie sie z.B. bei den Pfadfindern vorkommen. Zusammengefasst handelt es sich um Abbildungen die sich durch entsprechendes Design (Farbe, Form) auf eine jeweilige Organisation beziehen und Zugehörigkeit generieren. Unterschiedliche Badges repräsentieren dabei angeeignetes Wissen, Fertigkeiten oder auch vollbrachte Aufgaben bzw. persönliche Eigenschaften und werden von einer breiten Masse akzeptiert. Nicht zuletzt wirken Badges motivierend, um sich stärker zu engagieren. Badges sind nicht nur in der “realen”, vielmehr auch in der virtuellen Welt gebräuchlich. Google liefert eine Vielzahl an Ergebnissen. So auch die Website Web20badges.com, die es erlaubt, auf einfache Weise Badges selbst zu erstellen. | |